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SAC, Sektion Tödi (Hrsg.)

Tödi-Spuren

Jubiläumsbuch 150 Jahre SAC Sektion Tödi

ISBN: 978-3-906064-01-7
Umfang: 200 Seiten
Einband: gebunden
Erschienen: Mai 2013

Kategorien: .

€ 36.00

Die Glarner Sektion Tödi war Mitbegründerin des Schweizerischen Alpenclubs SAC. Heute trägt sie mit Innovation und Tradition massgeblich zur Stärke des erfolgreichsten Sportverbandes der Schweiz bei. Das Buch beleuchtet die Geschichte des Bergsteigens im Glarnerland von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.

Das Jubiläumsbuch würdigt die bemerkenswerte Geschichte der aktiven und innovativen Glarner Sektion – nicht als trockene Chronik, sondern als spannendes Werk über die SAC Sektion Tödi gestern, heute und morgen sowie über den Alpinismus im Kanton Glarus. Glarnerinnen und Glarner erzählen zudem, wie die Berge sie geprägt haben.
Am 30. Juli 1861 bestieg Dr. Rudolf Theodor Simler mit dem Bergführer Gabriel Zweifel den Piz Russein, den höchsten Gipfel des Tödimassivs. Seine Beobachtung, dass dieses Gebiet noch weitgehend unerforscht war, gab ihm die Idee zur Gründung eines Alpen-Clubs. Dieser wurde am 19. April 1863 in Olten ins Leben gerufen. Bereits am 3. Mai 1863 fand in Glarus die Gründungsversammlung der SAC Sektion Tödi statt.
Vorwort:

«Wie der Schweizer Alpen-Club SAC, feiert auch die Sektion Tödi im Jahr 2013 ihr 150-jähriges Bestehen. Wenn man die Gründersektionen des SAC betrachtet, sieht man schnell, dass die Sektion Tödi fast die einzige «Bergsektion» ist. Die Gründung des Schweizer Alpen-Clubs war wohl 1863 vor allem die Idee von Städtern und Studierten. Und noch eines fällt einem auf: Die Sektion ist nach einem Berg benannt. Wäre es nicht nahe liegender gewesen, die Sektion «Glarus» zu taufen? Was haben sich unsere Gründerväter dabei gedacht?

Vielleicht finden Sie die Antworten auf diese Fragen oder Besonderheiten, die vielleicht nur aus heutiger Sicht auch solche sind, in diesem Jubiläumsbuch. Denn die Beschäftigung mit der Vergangenheit gehört genauso zu einem Jubiläum wie der Blick in die Zukunft.

Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist die Sektion Tödi keine gewöhnliche Sektion des SAC. Es gibt im Kanton Glarus keine zweite Sektion, und ich hatte persönlich immer den Eindruck, im Glarnerland ist, wie fast nirgends sonst, die Sektion Tödi eine wichtige Institution, die Bestandteil des politischen und gesellschaftlichen Lebens ist und wie selbstverständlich zur Glarner Gesellschaft dazu gehört. Auch mit dem entsprechenden Einfluss auf diese Gesellschaft.

Auch habe ich die Sektion Tödi immer als sehr aktive und innovative Sektion erlebt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Umbau der Leglerhütte und den erstmaligen, versuchsweisen Einbau eines Blockheizkraftwerks. Eine Sektion aber auch, die sich der Vergangenheit und der Tradition durchaus bewusst ist. In diesem Zusammenhang bin ich der Sektion Tödi sehr dankbar, dass die Grünhornhütte als erste SAC-Hütte bis heute erhalten wurde und nun zusammen mit dem Zentralverband auch eine Lösung für die künftige Erhaltung, ja sogar Nutzung gefunden worden ist. Auch dies ist ein Symbol, nämlich für die stets gute und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Sektion Tödi und dem Zentralverband. Auch wenn manchmal die Lösung nicht sofort gefunden wird und es einige Klippen zu umschiffen gilt. 

Ich freue mich, zum Ende meiner Amtszeit als Zentralpräsident gemeinsam mit der Sektion Tödi das 150-jährige Bestehen des SAC feiern zu dürfen, und wünsche der Sektion weiterhin gutes Gelingen in allen Bestrebungen und Aktivitäten. Möge der spezielle Geist des SAC weiterhin kräftig durch das Glarnerland wehen.»
Frank-Urs Müller, Zentralpräsident SAC

Die Glarner Sektion Tödi war Mitbegründerin des Schweizerischen Alpenclubs SAC. Heute trägt sie mit Innovation und Tradition massgeblich zur Stärke des erfolgreichsten Sportverbandes der Schweiz bei. Das Buch beleuchtet die Geschichte des Bergsteigens im Glarnerland von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.
Das Jubiläumsbuch würdigt die bemerkenswerte Geschichte der aktiven und innovativen Glarner Sektion – nicht als trockene Chronik, sondern als spannendes Werk über die SAC Sektion Tödi gestern, heute und morgen sowie über den Alpinismus im Kanton Glarus. Glarnerinnen und Glarner erzählen zudem, wie die Berge sie geprägt haben.
Am 30. Juli 1861 bestieg Dr. Rudolf Theodor Simler mit dem Bergführer Gabriel Zweifel den Piz Russein, den höchsten Gipfel des Tödimassivs. Seine Beobachtung, dass dieses Gebiet noch weitgehend unerforscht war, gab ihm die Idee zur Gründung eines Alpen-Clubs. Dieser wurde am 19. April 1863 in Olten ins Leben gerufen. Bereits am 3. Mai 1863 fand in Glarus die Gründungsversammlung der SAC Sektion Tödi statt.

Vorwort:

«Wie der Schweizer Alpen-Club SAC, feiert auch die Sektion Tödi im Jahr 2013 ihr 150-jähriges Bestehen. Wenn man die Gründersektionen des SAC betrachtet, sieht man schnell, dass die Sektion Tödi fast die einzige «Bergsektion» ist. Die Gründung des Schweizer Alpen-Clubs war wohl 1863 vor allem die Idee von Städtern und Studierten. Und noch eines fällt einem auf: Die Sektion ist nach einem Berg benannt. Wäre es nicht nahe liegender gewesen, die Sektion «Glarus» zu taufen? Was haben sich unsere Gründerväter dabei gedacht?

Vielleicht finden Sie die Antworten auf diese Fragen oder Besonderheiten, die vielleicht nur aus heutiger Sicht auch solche sind, in diesem Jubiläumsbuch. Denn die Beschäftigung mit der Vergangenheit gehört genauso zu einem Jubiläum wie der Blick in die Zukunft.

Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist die Sektion Tödi keine gewöhnliche Sektion des SAC. Es gibt im Kanton Glarus keine zweite Sektion, und ich hatte persönlich immer den Eindruck, im Glarnerland ist, wie fast nirgends sonst, die Sektion Tödi eine wichtige Institution, die Bestandteil des politischen und gesellschaftlichen Lebens ist und wie selbstverständlich zur Glarner Gesellschaft dazu gehört. Auch mit dem entsprechenden Einfluss auf diese Gesellschaft.

Auch habe ich die Sektion Tödi immer als sehr aktive und innovative Sektion erlebt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Umbau der Leglerhütte und den erstmaligen, versuchsweisen Einbau eines Blockheizkraftwerks. Eine Sektion aber auch, die sich der Vergangenheit und der Tradition durchaus bewusst ist. In diesem Zusammenhang bin ich der Sektion Tödi sehr dankbar, dass die Grünhornhütte als erste SAC-Hütte bis heute erhalten wurde und nun zusammen mit dem Zentralverband auch eine Lösung für die künftige Erhaltung, ja sogar Nutzung gefunden worden ist. Auch dies ist ein Symbol, nämlich für die stets gute und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Sektion Tödi und dem Zentralverband. Auch wenn manchmal die Lösung nicht sofort gefunden wird und es einige Klippen zu umschiffen gilt. 

Ich freue mich, zum Ende meiner Amtszeit als Zentralpräsident gemeinsam mit der Sektion Tödi das 150-jährige Bestehen des SAC feiern zu dürfen, und wünsche der Sektion weiterhin gutes Gelingen in allen Bestrebungen und Aktivitäten. Möge der spezielle Geist des SAC weiterhin kräftig durch das Glarnerland wehen.»
Frank-Urs Müller, Zentralpräsident SAC