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Beat Dejung

11 streitbare Essays aus der Schweiz über Demokratie, Gesellschaft und Europa

ISBN: 978-3-7253-1031-9
Umfang: 200 Seiten
Einband: Paperback
Erschienen: April 2016

€ 28.80

Die hier vorgelegten Essays befassen sich mit den grossen Themen unserer Zeit. Sie bekennen sich zu einem Primat der aufklärerischen Vernunft. Sie plädieren für eine Ausbreitung der direkten Demokratie, für den Nationalstaat, der für sein wirtschaftliches Wohlergehen selber verantwortlich ist, und zeigen die schweren Nachteile auf, welche ein monarchieähnlicher Zusammenschluss zu Vereinigten Staaten von Europa nach sich zöge. Sie halten die erst angelaufenen Migrationsströme nach Europa für ein historisch beispielloses Phänomen, welches die Europäer zu neuen Strategien veranlassen muss, wenn sie ihre freiheitliche Kultur bewahren wollen. Und halten ein muslimisches Bekenntnis zum Pluralismus für unabdingbar, wenn der Islam in Zukunft etwas zur Weltkultur und zum Weltfrieden beitragen will, und nur pluralistisch denkende Zuwanderer für überhaupt integrierbar. Kapitalismus und ein nicht korruptes Rechtssystem sind Voraussetzung dafür, dass in unterentwickelten Ländern Wohlstand entstehen kann. Anderseits können nur internationale Vereinbarungen eine zunehmende Ungleichheit in den Gesellschaften verhindern. Und die Finanz­oligarchie muss unter Kontrolle gehalten werden, wenn in unserer freiheitlichen Welt nicht ein neuer Feudalismus entstehen soll.

Die hier vorgelegten Essays befassen sich mit den grossen Themen unserer Zeit. Sie bekennen sich zu einem Primat der aufklärerischen Vernunft. Sie plädieren für eine Ausbreitung der direkten Demokratie, für den Nationalstaat, der für sein wirtschaftliches Wohlergehen selber verantwortlich ist, und zeigen die schweren Nachteile auf, welche ein monarchieähnlicher Zusammenschluss zu Vereinigten Staaten von Europa nach sich zöge. Sie halten die erst angelaufenen Migrationsströme nach Europa für ein historisch beispielloses Phänomen, welches die Europäer zu neuen Strategien veranlassen muss, wenn sie ihre freiheitliche Kultur bewahren wollen. Und halten ein muslimisches Bekenntnis zum Pluralismus für unabdingbar, wenn der Islam in Zukunft etwas zur Weltkultur und zum Weltfrieden beitragen will, und nur pluralistisch denkende Zuwanderer für überhaupt integrierbar. Kapitalismus und ein nicht korruptes Rechtssystem sind Voraussetzung dafür, dass in unterentwickelten Ländern Wohlstand entstehen kann. Anderseits können nur internationale Vereinbarungen eine zunehmende Ungleichheit in den Gesellschaften verhindern. Und die Finanz­oligarchie muss unter Kontrolle gehalten werden, wenn in unserer freiheitlichen Welt nicht ein neuer Feudalismus entstehen soll.

Beat Dejung

Beat Dejung ist 1934 in Winterthur, Schweiz, geboren und aufgewachsen. Ein erstes Studium (Psychologie, Psychoanalyse und Philosophie) hat er 1963 abgeschlossen. 1970 schloss er in Zürich sein Medizinstudium ab und liess sich in der Folge zum Facharzt für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Rheumatologie weiterbilden. Zwischen 1980 und 2003 führte er in seiner Vaterstadt eine schmerzmedizinische Praxis, in welcher er vor allem die Triggerpunkttherapie unspezifischer Schmerzen befördert hat. Nach seinem Rückzug aus dem medizinischen Alltag widmet er sich dem privaten Studium gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Fragen, wie sie in diesem Buch abgehandelt werden.