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Beat Fischer, Albert Fischer

Kerbschnitzen in Graubünden

Motive aus einzelnen Talschaften und ihre Ausgestaltung

ISBN: 978-3-7298-1218-5
Umfang: 144 Seiten
Format: 29,70 x 21 cm
Einband: Paperback
Erschienen: Juli 2021

€ 29.00

Kerbschnitzen in Graubünden – Motive aus einzelnen Talschaften und ihre Ausgestaltung
Der noch heute am wenigsten dicht besiedelte Kanton der Schweiz – Graubünden – bietet nicht nur äusserst reichhaltige Landschaftsaspekte vom Hochbezirk des ewigen Schnees bis zu den Edelkastanien und Palmen der südlichen Täler, sondern auch einen staunenswerten Reichtum in der im Laufe der Jahrhunderte überlieferten und gepflegten Volkskunst. Eine kulturelle Besonderheit, welche zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in einigen Tälern Bündens in Erscheinung tritt und lange gepflegt wurde, ist das Handwerk des Kerbschnitzens mit bis heute kaum bekannten taleigenen Stilrichtungen.
Beat Fischer (1925–2017) hat in jahrelanger Arbeit Motive an Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen aus privaten Haushaltungen oder aus Orts- und Talmuseen des Avers, Ober- und Unterengadins, Rheinwalds, Safientals, Schams und Schanfiggs zusammengetragen. Diese eröffnen nicht nur dem volkskundlichen Forscher die Einmaligkeit reichhaltigen Kerbschnitzens, sondern der Autor, welcher selbst im Kerbschnitzen hoch talentiert war, veranschaulicht in diesem Werk, dass man heute noch nüchterne Gegenstände aus Linden- oder Arvenholz mit diesem Schatz aus Zierbändern, Rosetten und Blumenmotiven handwerklich verschönern und damit einer jahrhundertealten Volkskunst «frisches Leben» einhauchen kann.

Kerbschnitzen in Graubünden - Motive aus einzelnen Talschaften und ihre Ausgestaltung

Der noch heute am wenigsten dicht besiedelte Kanton der Schweiz – Graubünden – bietet nicht nur äusserst reichhaltige Landschaftsaspekte vom Hochbezirk des ewigen Schnees bis zu den Edelkastanien und Palmen der südlichen Täler, sondern auch einen staunenswerten Reichtum in der im Laufe der Jahrhunderte überlieferten und gepflegten Volkskunst. Eine kulturelle Besonderheit, welche zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in einigen Tälern Bündens in Erscheinung tritt und lange gepflegt wurde, ist das Handwerk des Kerbschnitzens mit bis heute kaum bekannten taleigenen Stilrichtungen.
Beat Fischer (1925–2017) hat in jahrelanger Arbeit Motive an Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen aus privaten Haushaltungen oder aus Orts- und Talmuseen des Avers, Ober- und Unterengadins, Rheinwalds, Safientals, Schams und Schanfiggs zusammengetragen. Diese eröffnen nicht nur dem volkskundlichen Forscher die Einmaligkeit reichhaltigen Kerbschnitzens, sondern der Autor, welcher selbst im Kerbschnitzen hoch talentiert war, veranschaulicht in diesem Werk, dass man heute noch nüchterne Gegenstände aus Linden- oder Arvenholz mit diesem Schatz aus Zierbändern, Rosetten und Blumenmotiven handwerklich verschönern und damit einer jahrhundertealten Volkskunst «frisches Leben» einhauchen kann.



Beat Fischer

Beat Fischer, geb. 1925 und aufgewachsen in Zürich, absolvierte 1941–1945 daselbst eine Lehre als Maschinenzeichner, wechselte gesundheitsbedingt ins Bündnerland, wo er in Davos, Arosa und seit 1961 in Chur in Ingenieurbüros als Bauzeichner/-techniker bis zu seiner Pensionierung 1990 arbeitete. Seit 1958 verheiratet mit Lydia Widmer (2 Kinder), pflegte er in seiner Freizeit u.a. die Kunst des Kerbschnitzens und beschäftigte sich mit Bündner (Kultur-) Geschichte. Er verstarb 2017 in Chur.


Albert Fischer

Albert Fischer, geb. 1964 in Chur, absolvierte nach dem Gymnasium das Theologiestudium in Fulda und Rom. 1995 zum Priester geweiht, promovierte er 1999 an der Theologischen Fakultät der Universität Regensburg zum Dr. theol. (Schwerpunkt Kirchengeschichte). Seit 2004 leitet er als Diözesanarchivar des Bistums Chur das Bischöfliche Archiv Chur, legte diverse kirchenhistorische Publikationen vor (zuletzt: „Das Bistum Chur“ [in 2 Bänden], Konstanz-München 2017/19) und ist zudem seit 2014 als Dozent für Kirchengeschichte an der Theologischen Hochschule Chur tätig.