Das Projekt CVMBAT («Kampf») wurde 2021 vom Archäologischen Dienst Graubünden und der Vindonissa-Professur lanciert und hat die Erforschung der frühaugusteischen Fundstellen im Surses zum Ziel. Letztere werden seit der Entdeckung des römischen Lagers auf dem Septimer mit den Alpenfeldzügen des Augustus (27 v. Chr. – 14 n. Chr.) in Verbindung gebracht.
Die archäologischen Untersuchungen in der römischen «Konfliktlandlandschaft» im Surses sowie die mit der Datierung von militärischen Konflikten am Übergang von der Spätlatènezeit zur Römischen Kaiserzeit verbundenen Forschungsfragen waren Thema des Internationalen Kolloquiums «From Vercingetorix to Varus» (VVBV) in Savognin (18. – 22. 09.2024).
In den Akten des VVBV-Kolloquiums werden aber nicht nur die Entdeckungen in der Konfliktlandschaft im Surses und die theoretisch-methodischen Grundlagen der archäologischen Konfliktforschung näher vorgestellt, sondern auch acht Fundstellen im In- und Ausland, die für den archäologischen Nachweis von militärischen Konflikten in der Zeit vom Gallischen Krieg (58 – 51/50 v. Chr.) bis zur Niederlage des Varus im Teutoburger Wald (9 n. Chr.) relevant sind.
Hinweis: Die Zusammenfassungen der englischsprachigen Beiträge wurden ins Deutsche, Italienische und Französische übersetzt.




