Graubünden steht für Berge, Ferien, Dreisprachigkeit und kulinarische Spezialitäten. Weniger bekannt ist, dass der Kanton zugleich ein vielfältiger Forschungsstandort ist. Aus der alpinen Lage entwickelten sich besondere Kompetenzen in der Hochgebirgs-, Medizin- und Umweltforschung. Heute reicht das Forschungsspektrum von Life Sciences und Naturwissenschaften bis zu Geschichte, Kultur, Theologie, Tourismus, Sprachen, Technologie, Informatik und Robotik. In diesem Buch werden die in Graubünden angesiedelten Forschungsinstitutionen - Institute, Hochschulen und Kliniken - portraitiert. Die Institutionen sind international vernetzt und viele von ihnen betreiben Spitzenforschung, die auch in Lehre und Weiterbildung einfliesst.
Seit 20 Jahren bündelt die Academia Raetica die Kräfte des Bündner Forschungsraums. Gegründet wurde sie aus der Überzeugung, dass die Forschung in Graubünden eine gemeinsame Stimme braucht. Heute arbeiten die Institutionen enger zusammen denn je. Neue Zentren, Kooperationen und internationale Netzwerke sind entstanden, und immer mehr Forschende entscheiden sich für Graubünden als Arbeits- und Lebensort. Forschung wurde auch durch den Kanton Graubünden sowie die Standortgemeinden in den vergangenen Jahren strategisch anerkannt und finanziell unterstützt. Die Academia Raetica hat diese Entwicklung begleitet, gefördert und sichtbar gemacht.
