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Eduard Kaeser

Trost der Langeweile

Die Entdeckung menschlicher Lebensformen in digitalen Welten

ISBN: 978-3-7253-1016-6
Umfang: 132 Seiten
Einband: Englisch Broschur
Erschienen: April 2014

€ 22.40

„Ein essayistisches Glanzlicht. Kaesers Begriffsfreude äussert sich nicht besserwisserisch oder pointenversessen, sondern stellt die Sprache in den Dienst des Denkens, indem sie seiner Kraft poetische Flügel verleiht. Wenn es je eines Beweises bedurfte, dass Fröhliche Wissenschaft nicht nur fröhlich, sondern auch wissenschaftlich, nicht bloss polemisch, sondern ebenso präzise, nicht einfach kurzweilig, sondern gleichermassen nachhaltig sein kann, dann ist Eduard Kaeser dieser Beweis auf 132 Seiten gelungen.“ Philip Kovce, SWR2 Die Buchkritik

„Eduard Kaeser ist ein Meister im Spiel mit Gedanken. Jetzt hat er eine neue Probe seiner Kunst vorgelegt: Trost der Langeweile.“ Stephan Wehowsky, Journal 21

Unsere Aufmerksamkeit ist in digitalen Welten das höchste Gut. Geräte, Plattformen, Anwendungen und Kanäle führen deshalb einen laut schnatternden Wettbewerb um diese knappe Ressource. Im Gegenzug versprechen sie, uns von einem alten Laster der Menschheit zu befreien: Sie versprechen das Ende der Langeweile.

Eduard Kaeser spaziert kultiviert und unaufgeregt durch diese neuen Welten. Dabei entdeckt er menschliche Lebensformen noch in den virtuellsten Umgebungen. Und er sieht, dass die Technologien uns nicht von den alten Beschränkungen erlösen, sondern dass wir letztere als Tugenden wiederentdecken: Eingebunden ins Netz einer ruhelosen Unterhaltungsindustrie finden wir Trost in der… Langeweile.

In seinen Texten geht es Kaeser letztlich immer darum, die Technik vom Menschen her zu denken. Hier gelingen ihm meisterhafte Figuren von den Übergängen und Beziehungen zwischen den beiden Sphären. Die Leserin und der Leser werden bei der Lektüre die Lust an fast verschwundenen Kulturtechniken entdecken – am Verirren, Vergessen, Verlieren und an anderen fröhlichen Wissenschaften.

Der Autor:
Eduard Kaeser, geboren 1948 in Bern. Studium der theoretischen Physik, anschliessend der Wissenschaftsgeschichte und Philosophie an der Universität Bern. Promotion in Philosophie. Bis 2012 Gymnasiallehrer für Physik und Mathematik. Daneben publizistische Tätigkeit über Themen zwischen Wissenschaft und Philosophie, u. a. für den «Tages-Anzeiger», die «Neue Zürcher Zeitung» und den Berner «Bund». In neuerer Zeit konzentriert sich sein Interesse auf das Thema der Anthropologie im Zeitalter des Künstlichen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort: Das Mediotop und seine Tücken

Trost der Langeweile oder Die Tugend eines Lasters

Simulo ergo sum oder Der digitale Dualismus

Geschnatter unter Netzprimaten oder Ökologie der Aufmerksamkeit

Von Kopf bis Fuss auf Liebe programmiert oder Maschinen sind auch nur Menschen

Total Recall oder Die unerträgliche Leichtigkeit des Erinnerns

Nimm und lies – und iss oder Die Physis des Buches und des Lesens

Montblanc und Macbook oder Die Intelligenz unserer Finger

Lost in Orientation oder Der Mensch ist nicht da, wo er ist

Mit dem Kopf gehen oder Die subversive Automobilität

Ding und Zeug oder Vom Sammeln und Zerstreuen

Kategorie: .
"Ein essayistisches Glanzlicht. Kaesers Begriffsfreude äussert sich nicht besserwisserisch oder pointenversessen, sondern stellt die Sprache in den Dienst des Denkens, indem sie seiner Kraft poetische Flügel verleiht. Wenn es je eines Beweises bedurfte, dass Fröhliche Wissenschaft nicht nur fröhlich, sondern auch wissenschaftlich, nicht bloss polemisch, sondern ebenso präzise, nicht einfach kurzweilig, sondern gleichermassen nachhaltig sein kann, dann ist Eduard Kaeser dieser Beweis auf 132 Seiten gelungen." Philip Kovce, SWR2 Die Buchkritik

"Eduard Kaeser ist ein Meister im Spiel mit Gedanken. Jetzt hat er eine neue Probe seiner Kunst vorgelegt: Trost der Langeweile." Stephan Wehowsky, Journal 21

Unsere Aufmerksamkeit ist in digitalen Welten das höchste Gut. Geräte, Plattformen, Anwendungen und Kanäle führen deshalb einen laut schnatternden Wettbewerb um diese knappe Ressource. Im Gegenzug versprechen sie, uns von einem alten Laster der Menschheit zu befreien: Sie versprechen das Ende der Langeweile.

Eduard Kaeser spaziert kultiviert und unaufgeregt durch diese neuen Welten. Dabei entdeckt er menschliche Lebensformen noch in den virtuellsten Umgebungen. Und er sieht, dass die Technologien uns nicht von den alten Beschränkungen erlösen, sondern dass wir letztere als Tugenden wiederentdecken: Eingebunden ins Netz einer ruhelosen Unterhaltungsindustrie finden wir Trost in der… Langeweile.

In seinen Texten geht es Kaeser letztlich immer darum, die Technik vom Menschen her zu denken. Hier gelingen ihm meisterhafte Figuren von den Übergängen und Beziehungen zwischen den beiden Sphären. Die Leserin und der Leser werden bei der Lektüre die Lust an fast verschwundenen Kulturtechniken entdecken – am Verirren, Vergessen, Verlieren und an anderen fröhlichen Wissenschaften.


Der Autor:
Eduard Kaeser, geboren 1948 in Bern. Studium der theoretischen Physik, anschliessend der Wissenschaftsgeschichte und Philosophie an der Universität Bern. Promotion in Philosophie. Bis 2012 Gymnasiallehrer für Physik und Mathematik. Daneben publizistische Tätigkeit über Themen zwischen Wissenschaft und Philosophie, u. a. für den «Tages-Anzeiger», die «Neue Zürcher Zeitung» und den Berner «Bund». In neuerer Zeit konzentriert sich sein Interesse auf das Thema der Anthropologie im Zeitalter des Künstlichen.


Inhaltsverzeichnis:

Vorwort: Das Mediotop und seine Tücken

Trost der Langeweile oder Die Tugend eines Lasters

Simulo ergo sum oder Der digitale Dualismus

Geschnatter unter Netzprimaten oder Ökologie der Aufmerksamkeit

Von Kopf bis Fuss auf Liebe programmiert oder Maschinen sind auch nur Menschen

Total Recall oder Die unerträgliche Leichtigkeit des Erinnerns

Nimm und lies – und iss oder Die Physis des Buches und des Lesens

Montblanc und Macbook oder Die Intelligenz unserer Finger

Lost in Orientation oder Der Mensch ist nicht da, wo er ist

Mit dem Kopf gehen oder Die subversive Automobilität

Ding und Zeug oder Vom Sammeln und Zerstreuen


Pressetext


Cover-Datei (JPEG, 300 dpi)


Leseprobe (PDF)


Autoren-Foto (JPEG)


Bericht im «Ärzteblatt Sachsen-Anhalt»