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Andrea Meuli, Stephan Kunz

Kunst in der Südostschweiz: Ester Vonplon

Reihe: Kunst in der Südostschweiz

ISBN: 978-3-906064-21-5
Umfang: 80 Seiten
Einband: gebunden
Erschienen: Dezember 2014
Reihe: Kunst in der Südostschweiz

€ 28.50

Somedia unterstützt seit 2006 mit der Aktion «Kunst in der Südostschweiz» das aktuelle Kunstschaffen in der 
Region und verleiht seit 2012 einen Kunstpreis. Die damit verbundene Buchreihe erscheint im Somedia Buchverlag in Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur.
«Rauschgeräum» – Auszug aus dem Vorwort von Stephan Kunz
Als  Künstlerin ist Ester Vonplon eine Grenzgängerin. Das gilt für ihren Umgang mit dem Medium Fotografie ebenso wie für ihre inhaltliche Auseinandersetzung, die sie an entlegene Orte und in unbekannte Zonen führt. Dass sie dabei das eine nützt, um zum andern zu gelangen, und dass sich beides gegenseitig bedingt, erweist sich als besondere Stärke ihrer Kunst. Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit von Ester Vonplon ist immer wieder die Landschaft. Spezifisch ist dabei nicht der konkrete geografische Ort, sondern das Faktum, dass Landschaft zuerst und vor allem als formbare Materie erscheint und elementaren Bedingungen folgt: Wir erfahren Fels, Schnee, Eis, Sand, Wüste, Wolken als verschiedene Aggregatszustände – immer sehr stofflich, immer aber auch in der Möglichkeitsform, immer in Bewegung, eingebunden in einen kontinuierlichen Prozess von Werden und Vergehen. Die Künstlerin macht mit fotografischen Mitteln diesen Prozess sichtbar, währenddem, gleichzeitig, die Formbildung in der Natur als Äquivalent der bildnerischen Arbeit wahrgenommen werden kann. Beides ist wechselseitig aufeinander bezogen. So bewegt sich Ester Vonplon auf einem schmalen Grat, auf dem die fotografische Aufnahme die sichtbare Welt zwar noch widerspiegelt, zugleich aber das Medium durch eine sehr experimentelle Handhabung als solches in Erscheinung tritt und die besonderen Bedingungen reflektieren lässt. 
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Somedia unterstützt seit 2006 mit der Aktion «Kunst in der Südostschweiz» das aktuelle Kunstschaffen in der 
Region und verleiht seit 2012 einen Kunstpreis. Die damit verbundene Buchreihe erscheint im Somedia Buchverlag in Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur.
«Rauschgeräum» - Auszug aus dem Vorwort von Stephan Kunz
Als  Künstlerin ist Ester Vonplon eine Grenzgängerin. Das gilt für ihren Umgang mit dem Medium Fotografie ebenso wie für ihre inhaltliche Auseinandersetzung, die sie an entlegene Orte und in unbekannte Zonen führt. Dass sie dabei das eine nützt, um zum andern zu gelangen, und dass sich beides gegenseitig bedingt, erweist sich als besondere Stärke ihrer Kunst. Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit von Ester Vonplon ist immer wieder die Landschaft. Spezifisch ist dabei nicht der konkrete geografische Ort, sondern das Faktum, dass Landschaft zuerst und vor allem als formbare Materie erscheint und elementaren Bedingungen folgt: Wir erfahren Fels, Schnee, Eis, Sand, Wüste, Wolken als verschiedene Aggregatszustände – immer sehr stofflich, immer aber auch in der Möglichkeitsform, immer in Bewegung, eingebunden in einen kontinuierlichen Prozess von Werden und Vergehen. Die Künstlerin macht mit fotografischen Mitteln diesen Prozess sichtbar, währenddem, gleichzeitig, die Formbildung in der Natur als Äquivalent der bildnerischen Arbeit wahrgenommen werden kann. Beides ist wechselseitig aufeinander bezogen. So bewegt sich Ester Vonplon auf einem schmalen Grat, auf dem die fotografische Aufnahme die sichtbare Welt zwar noch widerspiegelt, zugleich aber das Medium durch eine sehr experimentelle Handhabung als solches in Erscheinung tritt und die besonderen Bedingungen reflektieren lässt.