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Bernd Schips, Jochen Hartwig

Konjunktur- und Wachstumszyklen

Theorie, Empirie und die Rolle der Wirtschaftspolitik

ISBN: 978-3-7253-0866-8
Umfang: 160 Seiten
Format: 18 x 12 cm
Einband: Paperback
Erschienen: Februar 2010
Reihe: Kompaktwissen, Band 10

Kategorien:

€ 21.90

Als Konjunktur bezeichnet man die Auf- und Abwärtsbewegung der Wirtschaft eines Landes. Die konjunkturelle Situation kann mittels verschiedenen Indikatoren gemessen werden, unter anderem dem Bruttoinlandprodukt (BIP), Zinsniveau und Arbeitslosenquote. Konjunkturpolitik nennt man den Bereich der Wirtschaftspolitik, der darauf abzielt, übermässige Schwankungen der Konjunktur zu vermeiden und Wirtschaftskrisen vorzubeugen bzw. deren Folgen zu lindern. Wichtigste Akteure sind Staat und Nationalbank, wichtigste Teilziele Vollbeschäftigung, Preisstabilität und Gleichgewicht in der Aussenwirtschaft.

Die Beobachtung und Analyse der konjunkturellen Entwicklung einer Volkswirtschaft werfen zahlreiche methodische, empirische und theoretische Fragen auf. Die zwei Autoren fassen in diesem Band die unterschiedlichen Ansätze zur Erfassung der konjunkturellen Schwankungen zusammen und zeigen deren spezifischen statistischen Probleme auf. Zur Illustration skizzieren die Autoren die langfristige gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz von der Hochkonjunktur der Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts bis 2006.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

1 Erläuterung des Begriffes «Konjunktur»
Der Begriff «Konjunktur» steht für ein latentes Phänomen
Messkonzepte
Konjunkturphasen
Auswirkungen von Datentransformationen

2 Erläuterung der gebräuchlichen Zykluskonzepte
«Klassischer Konjunkturzyklus»
Messkonzepte und Zyklendefinition
Probleme am aktuellen Rand
«Wachstumszyklus»
Messkonzepte und Zyklendefinition
Bestimmung des Produktionspotenzials mit Hilfe einer gesamtwirtschaftlichen Produktionsfunktion
Normalauslastung des Produktionspotenzials (Wachstumstrend)
Verwendung der Extrema von Veränderungsraten zur Definition unterschiedlicher Phasen in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Frühindikatoren und mitlaufende Indikatoren zur Erkennung von Wendepunkten
Ein Vergleich der unterschiedlichen Zykluskonzepte
Exkurs: Bestimmung eines Wachstumstrends mit Hilfe eines Filters

3 Entwicklung der Konjunkturtheorie von den Anfängen bis zur Gegenwart
Die älteren Konjunkturtheorien
Überinvestitions- und Unterkonsumationstheorien
Monetäre Konjunkturtheorien
Psychologische Konjunkturtheorien
Die Konjunkturtheorie seit dem Ende des 2. Weltkriegs
Neo-walrasianische Synthese
Monetarismus
Neuklassik
Neu-Keynesianismus und «Real business cycle»-Theorie

4 Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz von der Hochkonjunktur in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts bis zum Jahr 2006
Die konjunkturelle Entwicklung in den Jahren von 1961 bis 1986
Die konjunkturelle Entwicklung in den Jahren von 1981 bis 2006
Fazit des wirtschaftshistorischen Rückblicks

5 Wachstumsfluktuationen, Wachstumsschwäche und Wirtschaftspolitik
Der Diskurs über Wachstumstheorie und Wachstumspolitik in der Schweiz
Der Wachstumsdiskurs des Mainstreams
Von der Nachfrage- zur Angebotsorientierung – Ein Paradigmenwechsel in der Wirtschaftstheorie
Konsequenzen des Paradigmenwechsels für die Wirtschaftspolitik
Exkurs: Bestimmungsfaktoren der langfristigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Aufgaben der Wirtschaftspolitik

6 Literaturverzeichnis

Als Konjunktur bezeichnet man die Auf- und Abwärtsbewegung der Wirtschaft eines Landes. Die konjunkturelle Situation kann mittels verschiedenen Indikatoren gemessen werden, unter anderem dem Bruttoinlandprodukt (BIP), Zinsniveau und Arbeitslosenquote. Konjunkturpolitik nennt man den Bereich der Wirtschaftspolitik, der darauf abzielt, übermässige Schwankungen der Konjunktur zu vermeiden und Wirtschaftskrisen vorzubeugen bzw. deren Folgen zu lindern. Wichtigste Akteure sind Staat und Nationalbank, wichtigste Teilziele Vollbeschäftigung, Preisstabilität und Gleichgewicht in der Aussenwirtschaft.

Die Beobachtung und Analyse der konjunkturellen Entwicklung einer Volkswirtschaft werfen zahlreiche methodische, empirische und theoretische Fragen auf. Die zwei Autoren fassen in diesem Band die unterschiedlichen Ansätze zur Erfassung der konjunkturellen Schwankungen zusammen und zeigen deren spezifischen statistischen Probleme auf. Zur Illustration skizzieren die Autoren die langfristige gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz von der Hochkonjunktur der Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts bis 2006.


Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

1 Erläuterung des Begriffes «Konjunktur»
Der Begriff «Konjunktur» steht für ein latentes Phänomen
Messkonzepte
Konjunkturphasen
Auswirkungen von Datentransformationen

2 Erläuterung der gebräuchlichen Zykluskonzepte
«Klassischer Konjunkturzyklus»
Messkonzepte und Zyklendefinition
Probleme am aktuellen Rand
«Wachstumszyklus»
Messkonzepte und Zyklendefinition
Bestimmung des Produktionspotenzials mit Hilfe einer gesamtwirtschaftlichen Produktionsfunktion
Normalauslastung des Produktionspotenzials (Wachstumstrend)
Verwendung der Extrema von Veränderungsraten zur Definition unterschiedlicher Phasen in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Frühindikatoren und mitlaufende Indikatoren zur Erkennung von Wendepunkten
Ein Vergleich der unterschiedlichen Zykluskonzepte
Exkurs: Bestimmung eines Wachstumstrends mit Hilfe eines Filters

3 Entwicklung der Konjunkturtheorie von den Anfängen bis zur Gegenwart
Die älteren Konjunkturtheorien
Überinvestitions- und Unterkonsumationstheorien
Monetäre Konjunkturtheorien
Psychologische Konjunkturtheorien
Die Konjunkturtheorie seit dem Ende des 2. Weltkriegs
Neo-walrasianische Synthese
Monetarismus
Neuklassik
Neu-Keynesianismus und «Real business cycle»-Theorie

4 Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz von der Hochkonjunktur in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts bis zum Jahr 2006
Die konjunkturelle Entwicklung in den Jahren von 1961 bis 1986
Die konjunkturelle Entwicklung in den Jahren von 1981 bis 2006
Fazit des wirtschaftshistorischen Rückblicks

5 Wachstumsfluktuationen, Wachstumsschwäche und Wirtschaftspolitik
Der Diskurs über Wachstumstheorie und Wachstumspolitik in der Schweiz
Der Wachstumsdiskurs des Mainstreams
Von der Nachfrage- zur Angebotsorientierung – Ein Paradigmenwechsel in der Wirtschaftstheorie
Konsequenzen des Paradigmenwechsels für die Wirtschaftspolitik
Exkurs: Bestimmungsfaktoren der langfristigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Aufgaben der Wirtschaftspolitik

6 Literaturverzeichnis