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Arnold Spescha

Sinzurs el serein dalla sera – Laute ins Klare des Abends

ISBN: 978-3-907095-67-6
Umfang: 208 Seiten
Format: 23 x 14 cm
Einband: gebunden
Erschienen: Dezember 2023

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 29.00

In diesen Gedichten befasst sich Arnold Spescha mit der Sprache, mit der Rolle der Muttersprache, die ihm die Welt gezeigt hat: «Mit dir/hab ich/die Welt entdeckt/warst Hilfe/mir auch/um die Dinge/zu sehen/und sie/zu benennen
». Der Philosoph Martin Heidegger schrieb: «Kein Ding ist, wo das Wort fehlt, nämlich das Wort, das jeweils das Ding nennt.» Spescha beschäftigt sich mit den Wörtern und ihren Bedeutungen auf der Ebene der Sprache und wie sie in der Rede lebendig werden. Mit persönlichen Worten sagt er, wer er sei; er charakterisiert auch ein du und fragt sich, wer er oder sie sei. Er schreibt Gedichte, die Fragen stellen: Wer? Wo? Wann? Warum? Und macht sich Gedanken über Wörter, die ihn immer wieder beschäftigen: Tanzender Schmetterling, Der Schatten, Brennen, Taub, Komm. Die Gedichte gehen von grammatischen Begriffen aus, führen die Leserin und den Leser aber stets zum Menschen hin.

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In diesen Gedichten befasst sich Arnold Spescha mit der Sprache, mit der Rolle der Muttersprache, die ihm die Welt gezeigt hat: «Mit dir/hab ich/die Welt entdeckt/warst Hilfe/mir auch/um die Dinge/zu sehen/und sie/zu benennen
». Der Philosoph Martin Heidegger schrieb: «Kein Ding ist, wo das Wort fehlt, nämlich das Wort, das jeweils das Ding nennt.» Spescha beschäftigt sich mit den Wörtern und ihren Bedeutungen auf der Ebene der Sprache und wie sie in der Rede lebendig werden. Mit persönlichen Worten sagt er, wer er sei; er charakterisiert auch ein du und fragt sich, wer er oder sie sei. Er schreibt Gedichte, die Fragen stellen: Wer? Wo? Wann? Warum? Und macht sich Gedanken über Wörter, die ihn immer wieder beschäftigen: Tanzender Schmetterling, Der Schatten, Brennen, Taub, Komm. Die Gedichte gehen von grammatischen Begriffen aus, führen die Leserin und den Leser aber stets zum Menschen hin.


Arnold Spescha

Geboren 1941 in Pigniu/Panix im Bündner Oberland. Primarlehrer in Sevgein und Arosa. Studium der Romanistik an den Universitäten Zürich, Aix-en-Provence und Perugia. Doktorat. Musikstudien. Von 1969 bis 2004 Gymnasiallehrer für Französisch, Rätoromanisch und Italienisch an der Bündner Kantonsschule Chur. Konrektor. Lehraufträge für rätoromanische Linguistik und Literatur an den Universitäten Fribourg und Zürich. Dirigent bei der Militärmusik und der Stadtmusik Chur. Schreibt Lyrik und Prosa in Sursilvan. “Ei dat ils muments da pass lev/Zeiten leichtfüssigen Schritts”, Gedichte, Limmat Verlag & Surselva Romontscha (2007). Verfasser der “Grammatica Sursilvana” (1989) und des “Vocabulari fundamental sursilvan” (1994) und weiterer Arbeiten zu Sprache, Literatur, Geschichte und Musik. CRR-Preis (Cuminanza Rumantscha Radio e Televisiun) 2003. Bündner Kulturpreis 2007.



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