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Archäologischer Dienst Graubünden / Institut für Kulturforschung (Hrsg.)

Keramik aus St. Antönien

Die Geschichte der Hafnerei Lötscher und ihrer Produkte (1804-1898). Zwei Bände

ISBN: 978-3-907095-01-0
Umfang: 523 Seiten
Format: 30 x 21 cm
Einband: Paperback
Erschienen: Februar 2019
Reihe: Archäologie Graubünden, Band / Sonderheft 7


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€ 47.50

Mit einem Beitrag von Wolf Matthes und in Zusammenarbeit mit Justin Buol (Minneapolis USA), Richard Flury (Jenaz), Mary Loetscher (New Ulm USA) sowie Reto Lötscher (Chur).

Für fast hundert Jahre (1804-1898) produzierten fünf Hafner der Familie Lötscher in der damals weit abgelegenen und unzugänglichen Walsersiedlung St. Antönien-Ascharina Gebrauchsgeschirr für die Milch- und Hauswirtschaft sowie die Kaffeetafel. Ein lokales Tonlager war die Grundlage, die Abgeschiedenheit und die Weglosigkeit der bündnerischen Täler ihr wirtschaftlicher Vorteil. Ihre Kunden kamen aus dem ganzen Prättigau, von Davos bis Landquart. Im 19. Jahrhundert waren die Lötscher die kulturhistorisch bedeutendste Hafnerfamilie Graubündens.

Sie waren gleichzeitig auch Kachelofenproduzenten und Hersteller qualitätvoller Wasserleitungsrohre. Vor allem die Öfen des dritten Hafners, Christian Lötscher, waren sehr beliebt. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie Chur-Davos liess den Betrieb unwirtschaftlich werden. Der letzte Hafner wurde wieder Landwirt.

Das Buch verknüpft erstmals die Geschichte des Tales mit dem Schicksal der Hafnerfamilie und mit ihren erhaltenen Produkten, die heute ein begehrtes Sammelgut darstellen.

Mit einem Beitrag von Wolf Matthes und in Zusammenarbeit mit Justin Buol (Minneapolis USA), Richard Flury (Jenaz), Mary Loetscher (New Ulm USA) sowie Reto Lötscher (Chur).

Für fast hundert Jahre (1804-1898) produzierten fünf Hafner der Familie Lötscher in der damals weit abgelegenen und unzugänglichen Walsersiedlung St. Antönien-Ascharina Gebrauchsgeschirr für die Milch- und Hauswirtschaft sowie die Kaffeetafel. Ein lokales Tonlager war die Grundlage, die Abgeschiedenheit und die Weglosigkeit der bündnerischen Täler ihr wirtschaftlicher Vorteil. Ihre Kunden kamen aus dem ganzen Prättigau, von Davos bis Landquart. Im 19. Jahrhundert waren die Lötscher die kulturhistorisch bedeutendste Hafnerfamilie Graubündens.

Sie waren gleichzeitig auch Kachelofenproduzenten und Hersteller qualitätvoller Wasserleitungsrohre. Vor allem die Öfen des dritten Hafners, Christian Lötscher, waren sehr beliebt. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie Chur-Davos liess den Betrieb unwirtschaftlich werden. Der letzte Hafner wurde wieder Landwirt.

Das Buch verknüpft erstmals die Geschichte des Tales mit dem Schicksal der Hafnerfamilie und mit ihren erhaltenen Produkten, die heute ein begehrtes Sammelgut darstellen.


Andreas Heege

Andreas Heege ist Mittelalter- und Neuzeitarchäologe. Er absolvierte eine Ausbildung zum Prähistoriker mit den Schwerpunkten Neolithikum, Metallzeiten, Früh- und Hochmittelalter.



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