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Katharina Haab, Anna M Riedi

Jugendliche aus dem Balkan

Migration und Integration als Herausforderung für die Jugendhilfe

ISBN: 978-3-7253-1041-8
Umfang: 248 Seiten
Erschienen: April 2007

€ 30.70

Die Eidgenössische Kommission für Jugendfragen stellt fest, dass bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund zwar oft ihre sportlichen Leistungen gelobt werden, aber sie doch meist mit Gewalt, schwachen Schulleistungen und schwieriger beruflicher Eingliederung in Verbindung gebracht werden.

Dies trifft insbesondere auch auf Jugendliche aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie aus Albanien zu. Sie gelten als «Jugendliche aus dem Balkan» und Meinungen über ihr Verhalten verschmelzen mit Meinungen und Bildern über ihre Herkunftsregion .Unabhängig von der Frage, ob Verhalten und Herkunftsregion tatsächlich in einen derartigen Zusammenhang gebracht werden können, und unabhängig von der Frage, ob die Gewaltoder Kriminalitätsrate bei Jugendlichen aus dem Balkan tatsächlich steigt oder ob vor allem negative Zuschreibungsprozesse zu dieser öffentlichen Meinung führen, ist es eine Tatsache, dass sich die Jugendhilfeagenturen vermehrt mit einer Klientel beschäftigen, die aus der genannten Herkunftsregion stammt.

Daher stellt sich die Frage, ob Jugendliche aus dem Balkan für die Jugendhilfe eine Herausforderung sind. Und umgekehrt möchte man wissen, wie Jugendliche aus dem Balkan aus ihrer Sicht die Jugendhilfe erleben.

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Die Eidgenössische Kommission für Jugendfragen stellt fest, dass bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund zwar oft ihre sportlichen Leistungen gelobt werden, aber sie doch meist mit Gewalt, schwachen Schulleistungen und schwieriger beruflicher Eingliederung in Verbindung gebracht werden.

Dies trifft insbesondere auch auf Jugendliche aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie aus Albanien zu. Sie gelten als «Jugendliche aus dem Balkan» und Meinungen über ihr Verhalten verschmelzen mit Meinungen und Bildern über ihre Herkunftsregion .Unabhängig von der Frage, ob Verhalten und Herkunftsregion tatsächlich in einen derartigen Zusammenhang gebracht werden können, und unabhängig von der Frage, ob die Gewaltoder Kriminalitätsrate bei Jugendlichen aus dem Balkan tatsächlich steigt oder ob vor allem negative Zuschreibungsprozesse zu dieser öffentlichen Meinung führen, ist es eine Tatsache, dass sich die Jugendhilfeagenturen vermehrt mit einer Klientel beschäftigen, die aus der genannten Herkunftsregion stammt.

Daher stellt sich die Frage, ob Jugendliche aus dem Balkan für die Jugendhilfe eine Herausforderung sind. Und umgekehrt möchte man wissen, wie Jugendliche aus dem Balkan aus ihrer Sicht die Jugendhilfe erleben.