logo

Josef Hochstrasser

Einwurf

Jesus und Mohammed im Gespräch

ISBN: 978-3-7253-1003-6
Umfang: 112 Seiten
Format: 21 x 14,80 cm
Einband: Englisch Broschur
Erschienen: Mai 2013

Kategorien:

€ 20.00

Am Anfang war…

…eine höchst unwahrscheinliche Begegnung: Jesus und Mohammed trafen sich in einer Bar im Paradies. Ohne Umschweife begannen sie einen lebhaften Dialog über Religion und Glaubensfragen. Der Barkeeper erwies sich als wacher Zeitgenosse, der mit seinen Einwürfen viel dazu beitrug, dass die Argumentationslinien der beiden Glaubensstifter von dieser Welt blieben. Im Zentrum stand das alltägliche Miteinander von Christen und Muslimen.

Josef Hochstrasser hat dieses einzigartige Gespräch aufgezeichnet und macht es hier einem breiten Publikum zugänglich: die temperamentvollen Wortwechsel, die offene Kritik an der anderen Seite und die gemeinsamen Versuche, schwer Erklärbares zu klären. Die Beteiligten provozieren sich gegenseitig, streiten und lachen miteinander, verlassen aber nie die Ebene eines respektvollen Umgangs.

Für die Leserin und den Leser ergibt sich ein frischer, unverbrauchter Zugang zu vielen wichtigen Themen: von der Frage nach der Existenz Gottes und Allahs bis zu aktuellen Gesellschaftsfragen, etwa nach den Frauenbildern innerhalb der beiden Glaubensgemeinschaften oder dem Umgang mit Fundamentalisten in den eigenen Reihen. Dass der Autor keine letzte Wahrheit oder Weisheit behauptet, lässt uns den gewünschten Raum für eigenes Nachdenken.

«Religion gibt es nur im Plural. Das ist das Kernproblem des interreligiösen Dialogs. Denn im Grunde ist jede Religion singularistisch, sagt sie: Ich bin der einzige und wahre Glaube. (…) Es gälte also, den Andersgläubigen nicht primär als den anderen Glauben, sondern als den anderen Gläubigen wahrzunehmen – als die Person, die sich genau so wie ich auf Erden mit dem Himmel abmüht.» Eduard Kaeser im Nachwort

Autor:
Josef Hochstrasser, geboren 1947 in Luzern. Studium der Philosophie und römisch-katholischen Theologie in Innsbruck. Schweizergardist. 1973 Priesterweihe. Pfarrer in Bern. Theologische Differenzen mit dem katholischen Lehramt. 1977 Heirat. Berufsverbot durch den Bischof von Basel. Fabrikarbeiter. Abschluss in Erwachsenenbildung. Autor und Sprecher der Sendung «Zum neuen Tag» bei Radio DRS 1 und 2. Studium der reformierten Theologie in Bern. 1989 Ordination zum reformierten Pfarrer. 1989–1991 Pfarrer in Orpund. 1991–2008 Lehrer für Religionswissenschaft am Gymnasium in Zug. 1991 bis heute publizistische Tätigkeit für verschiedene Schweizer Tageszeitungen. Verfasser diverser Buchpublikationen zu kirchlichen und religiösen Themen sowie der Biografie über Ottmar Hitzfeld.

Nachwort:
Eduard Kaeser, geboren 1948 in Bern, ist Physiker und promovierter Philosoph. Er ist heute Gymnasial lehrer für Physik und Mathe matik. Daneben ist er als freier Publizist tätig, u. a. für den «Tages-Anzeiger», die «Neue Zürcher Zeitung» und den Berner «Bund».

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort: War Jesus ein Moslem?
1. Szene: Mohammed provoziert Jesus
2. Szene: Gott, Allah – existieren Sie?
3. Szene: Evas Ungehorsam – mit grandiosen Folgen
4. Szene: Ärger mit den Fundamentalisten
5. Szene: «Du bist nicht am Kreuz gestorben!»
6. Szene: «Verschleierung? Habe ich nie angeordnet.»
7. Szene: Fussball – Religion 1:0
8. Szene: Schwierigkeiten mit der anderen Religion
9. Szene: Allahs Kinder in Europa
10. Szene: Wir sind Brüder
Nachwort Der interreligiöse Dialog – eine Sisyphusarbeit? Von Eduard Kaeser

Am Anfang war...

…eine höchst unwahrscheinliche Begegnung: Jesus und Mohammed trafen sich in einer Bar im Paradies. Ohne Umschweife begannen sie einen lebhaften Dialog über Religion und Glaubensfragen. Der Barkeeper erwies sich als wacher Zeitgenosse, der mit seinen Einwürfen viel dazu beitrug, dass die Argumentationslinien der beiden Glaubensstifter von dieser Welt blieben. Im Zentrum stand das alltägliche Miteinander von Christen und Muslimen.

Josef Hochstrasser hat dieses einzigartige Gespräch aufgezeichnet und macht es hier einem breiten Publikum zugänglich: die temperamentvollen Wortwechsel, die offene Kritik an der anderen Seite und die gemeinsamen Versuche, schwer Erklärbares zu klären. Die Beteiligten provozieren sich gegenseitig, streiten und lachen miteinander, verlassen aber nie die Ebene eines respektvollen Umgangs.

Für die Leserin und den Leser ergibt sich ein frischer, unverbrauchter Zugang zu vielen wichtigen Themen: von der Frage nach der Existenz Gottes und Allahs bis zu aktuellen Gesellschaftsfragen, etwa nach den Frauenbildern innerhalb der beiden Glaubensgemeinschaften oder dem Umgang mit Fundamentalisten in den eigenen Reihen. Dass der Autor keine letzte Wahrheit oder Weisheit behauptet, lässt uns den gewünschten Raum für eigenes Nachdenken.


«Religion gibt es nur im Plural. Das ist das Kernproblem des interreligiösen Dialogs. Denn im Grunde ist jede Religion singularistisch, sagt sie: Ich bin der einzige und wahre Glaube. (…) Es gälte also, den Andersgläubigen nicht primär als den anderen Glauben, sondern als den anderen Gläubigen wahrzunehmen – als die Person, die sich genau so wie ich auf Erden mit dem Himmel abmüht.» Eduard Kaeser im Nachwort


Autor:
Josef Hochstrasser, geboren 1947 in Luzern. Studium der Philosophie und römisch-katholischen Theologie in Innsbruck. Schweizergardist. 1973 Priesterweihe. Pfarrer in Bern. Theologische Differenzen mit dem katholischen Lehramt. 1977 Heirat. Berufsverbot durch den Bischof von Basel. Fabrikarbeiter. Abschluss in Erwachsenenbildung. Autor und Sprecher der Sendung «Zum neuen Tag» bei Radio DRS 1 und 2. Studium der reformierten Theologie in Bern. 1989 Ordination zum reformierten Pfarrer. 1989–1991 Pfarrer in Orpund. 1991–2008 Lehrer für Religionswissenschaft am Gymnasium in Zug. 1991 bis heute publizistische Tätigkeit für verschiedene Schweizer Tageszeitungen. Verfasser diverser Buchpublikationen zu kirchlichen und religiösen Themen sowie der Biografie über Ottmar Hitzfeld.

Nachwort:
Eduard Kaeser, geboren 1948 in Bern, ist Physiker und promovierter Philosoph. Er ist heute Gymnasial lehrer für Physik und Mathe matik. Daneben ist er als freier Publizist tätig, u. a. für den «Tages-Anzeiger», die «Neue Zürcher Zeitung» und den Berner «Bund».

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort: War Jesus ein Moslem?
1. Szene: Mohammed provoziert Jesus
2. Szene: Gott, Allah – existieren Sie?
3. Szene: Evas Ungehorsam – mit grandiosen Folgen
4. Szene: Ärger mit den Fundamentalisten
5. Szene: «Du bist nicht am Kreuz gestorben!»
6. Szene: «Verschleierung? Habe ich nie angeordnet.»
7. Szene: Fussball – Religion 1:0
8. Szene: Schwierigkeiten mit der anderen Religion
9. Szene: Allahs Kinder in Europa
10. Szene: Wir sind Brüder
Nachwort Der interreligiöse Dialog – eine Sisyphusarbeit? Von Eduard Kaeser


Pressetext